In Deutschland ist der Begriff “erwerbsfähige Leistungsberechtigte” (ELB) ein Begriff aus dem Recht der Grundsicherung für Arbeitsuchende im SGB II. Der Begriff definiert die elementaren Tatbestände, die vorliegen müssen, damit eine Person Leistungen nach dem SGB II beanspruchen kann. (more…)
Author: Arbeitslosenguide
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Erreichbarkeitsanordnung
Die Anordnung des Verwaltungsrats der Bundesagentur für Arbeit über die Verpflichtung des Arbeitslosen, Vorschlägen des Arbeitsamtes zur beruflichen Eingliederung zeitnah und ortsnah nachkommen zu können, kurz: Erreichbarkeitsanordnung (EAO)
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Entlassungsproduktivität
Entlassungsproduktivität ist ein wirtschaftlicher Begriff, der das Phänomen beschreibt, dass die durchschnittliche Arbeitsproduktivität eines Unternehmens nach der Entlassung von Mitarbeitern steigen kann. Der Begriff wird verwendet, um das Phänomen der Produktivitätssteigerung zu beschreiben, nachdem ein Unternehmen Mitarbeiter entlassen hat. Er kann sich auch auf einen Anstieg der Gesamtarbeitsproduktivität des Unternehmens beziehen.
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Eingliederungsbeitrag
In Deutschland wurde der Beitrag der Arbeitslosenversicherung zu bestimmten Ausgaben des Bundes für Grundsicherungsleistungen als Eingliederungsbeitrag bezeichnet. Dieser Beitrag wurde unter dieser Bezeichnung in den Jahren 2008 bis 2012 geleistet[1]. In den Jahren 2005 bis 2007 funktionierte der Aussteuerungsbetrag in ähnlicher Weise.
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Bürgergeld-Gesetz
Das Bürgergeldgesetz, langer Titel Zwölftes Gesetz zur Änderung des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch (SGB II) vom 16. Dezember 2022, ist ein deutsches Artikelgesetz. Es löste die sogenannten Hartz IV-Regelungen ab. Es änderte insbesondere das Zweite Buch des Sozialgesetzbuches und löste die Hartz-III-Regelungen ab. (more…)
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Bürgerarbeit
Bürgerarbeit ist ein Begriff für sehr unterschiedliche Konzepte zur Ausübung von Tätigkeiten im öffentlichen Interesse, für die es keinen regulären Arbeitsmarkt gibt. Der Begriff “Bürgerarbeit” wird zum Beispiel für Menschen verwendet, die ohne regulären Arbeitsplatz für das Gemeinwohl arbeiten. Für weitere Informationen über Bürgerarbeit klicken Sie hier.
Der Sprachgebrauch in diesem Zusammenhang ist nicht einheitlich. In einigen Fällen wird darunter eine freiwillige Tätigkeit verstanden. In anderen Fällen kann es sich aber auch um die Zuweisung einer Maßnahme in Form einer gemeinnützigen Arbeit handeln. Diese ist mit Sanktionen verbunden, die für die betroffene Person nachteilig sind, wenn sie sich weigert.
Workfare ist ein Konzept der so genannten Workfare (Arbeit + Sozialhilfe = Workfare) in Deutschland. Es zielt darauf ab, Empfänger von Leistungen der Grundsicherung für Arbeitssuchende in Deutschland zu aktivieren und sie in gemeinnütziger Arbeit einzusetzen. Vor 2005: Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe. (more…)
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Aussteuerungsbetrag
Der “Aussteuerungsbetrag” war eine Ausgleichszahlung, die die Bundesagentur für Arbeit im Rahmen der Hartz-Reformen leisten musste. In den Jahren 2008 bis 2012 wurde er durch den sogenannten Eingliederungsbeitrag ersetzt, danach wurde er ersatzlos abgeschafft.
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Aufstocker
Aufstocker sind Personen, die neben dem Arbeitslosengeld auch Leistungen nach dem SGB II erhalten. Dies kann der Fall sein, wenn der Anspruch auf Arbeitslosengeld I zu gering ist, um das Existenzminimum zu decken. Die Arbeitsmarktstatistik spricht hier jedoch offiziell von “erwerbstätigen Arbeitslosengeld-II-Empfängern” oder “Aufstockern”.
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Arbeitslosenhilfe
In der Bundesrepublik Deutschland war die Arbeitslosenhilfe von 1956 bis 2004 eine bedarfsabhängige Sozialleistung für Arbeitsuchende. Die Leistung wurde von den damaligen Arbeitsämtern (heute Arbeitsagenturen) im Anschluss an das Arbeitslosengeld ausgezahlt und galt als Versicherungsleistung. Die Mittel wurden jedoch vom Staat aus Steuergeldern finanziert. (more…)
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Arbeitslosengeld II
Arbeitslosengeld II war der Begriff, der in Deutschland vom 1. Januar 2005 bis zum 31. Dezember 2022 verwendet wurde. Er bezeichnete die Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem SGB II. Leistungsempfänger, die nicht erwerbsfähig waren und in einer Bedarfsgemeinschaft lebten, erhielten Sozialleistungen.