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Medien-Info
Wechsel in der Geschäftsführung


Mit Wirkung vom 1. Januar 2010 ist der bisherige Geschäftsführer der Arbeitslosen-Telefonhilfe e.V., Rolf Döring, in den Ruhestand getreten.

Nachfolger ist seit dem 01.Januar 2010 Kai Voet van Vormizeele. Ihm zur Seite wird künftig die neue stellvertretende Geschäftsführerin
Viola Blankenburg stehen.

Kai Voet van Vormizeele
Geschäftsführer der Arbeitslosen-Telefonhilfe e.V.
Viola Blankenburg
Stellvertretende Geschäftsführerin der Arbeitslosen-Telefonhilfe e.V.



Politische Prominenz bei Verabschiedung von Rolf Döring

Der Geschäfstführer der Arbeitslosen-Telefonhilfe e.V. (ATH), Rolf Döring, wird am 08.12.2009 offiziell in der Ruhestand verabschiedet. In Anwesendheit des Bürgerschaftspräsidenten Berndt Röder, des Staatsrates der Sozialbehörde Dr. Michael Voges, der Fraktionsvorsitzenden von CDU und SPD, Frank Schira und Michael Neumann sowie vieler Abgeordneter aus Bundestag und Bürgerschaft, geht der bisherigen Geschäftsführer nach 22 Dienstjahren in den Ruhestand.

Die Verabschiedung findet bei dem traditionellen Jahresausklang der ATH „Grünkohl & Gespräche“ statt.

Rolf Döring übernahm am 01.August 1988 die Geschäftsführung der Arbeitslosen Telefonhilfe. Er hat die ATH seit dem zu einem bundesweit einmaligen Kompetenzzentrum für die Beratung von Arbeitslosen bzw. von Arbeitslosigkeit bedrohten Menschen ausgebaut.

Zu Beginn der Tätigkeit von Herrn Döring wurde ca. 4.000 Beratungen pro Jahr durchgeführt. Heute beraten 18 professionelle Sozialberater über 40.000 Menschen im Jahr.

Das moderne integrative Beratungszentrum auf dem Humboldt-Campus besteht seit 2004 und vereinigte die bis dahin 4 vorhandenen Geschäftsstellen der Arbeitslosen-Telefonhilfe.

Die Arbeitslosen-Telefonhilfe ist die einzige Einrichtung die ganzheitlich berät. Da Arbeitslosigkeit häufig von weiteren Faktoren begleitet wird, wie z.B. Schulden oder psychosozialen Problemstellung, sind die Berater der ATH auch häufig „Lotse“ im umfänglichen staatlichen Hilfe-System.

Spätestens seit der Einführung der „Hartz 4–Gesetze“ ist die Arbeitslosen-Telefonhilfe ein unverzichtbarer Bestandteil der Beratung von Arbeitslosen.

Neuer Geschäftsführer wird ab dem 01.Januar 2010 Kai Voet van Vormizeele.



Besuch aus China bei der Arbeitslosen-Telefonhilfe

25 chinesische Verwaltungsfachleute aus der Stadt Tianjin lauschten am 16.11. Karin Volkmann, erfahrene Beraterin der Arbeitslosen-Telefonhilfe, als sie das deutsche Sozialsystem erläuterte.

Die Delegation aus Tianjin besuchte Hamburg im Rahmen einer organisierten Fortbildungsreise für Verwaltungsbeamte.


Die Vertreter der nordchinesischen Hafenstadt in der ca. 10,5 Mio Menschen leben, waren vor allem an dem System der Absicherung durch ALG I und ALG II interessiert.


Geduldig beantwortete Frau Volkmann, die vielen Fragen u.a. zur Grundsicherung im Alter, der Bezugsdauer von ALG I und der Höhe von ALG II bei Familien.


Aber auch die Arbeit der ATH, die Arbeitsbedingung der Berater und insbesondere die Räumlichkeiten der Beratungseinrichtung hatten es den chinesischen Gästen angetan.

Für die ATH, als bundesweite einmalige Einrichtung, war der Besuch nicht nur eine willkommene Anerkennung der eigenen Arbeit, sondern auch Beweis dafür, dass die Kompetenz der 18 Beraterinnen und Berater weit über Hamburg hinaus geschätzt wird.


Viele Jahre viel Gutes

Ehrenamtliche Arbeit gewürdigt


„Ehrenamtliche Arbeit darf keine Korrektur sozialpolitischer Fehlentscheidungen darstellen und darf nicht als Ersatz von hauptamtlicher Tätigkeit angesehen werden“, betonte Ulrich Grunwald, Vorsitzender der Bezirksversammlung, in seiner Rede.


Sie springen im Notfall als „Leihoma“ ein, bringen Seniorenrunden auf Trab, organisieren Straßen- und Kinderfeste, sichern Stadtteilgeschichte und sorgen dafür, dass die Menschen im Quartier miteinander ins Gespräch kommen – wer sich engagieren will, findet dafür viele Möglichkeiten.

Hamburg-Nord (cb) – Wie breit das Spektrum ehrenamtlicher Tätigkeit ist, bewies jetzt wieder der Empfang der Bezirksversammlung Hamburg-Nord, auf dem die Freiwilligenarbeit im Mittelpunktstand stand. Stellvertretend für viele zeichneten Ulrich Grunwald, Vorsitzender der Bezirksversammlung und seine Stellvertreter Dagmar Wiedemann und Martin Bill 13 Bürgerinnen und Bürger für ihren Einsatz mit der Ehrennadel des Bezirks aus. Im Verein Jung und Alt engagieren sich seit vielen Jahren Magdalena Bäunker, Monika Günther und Joachim von Strusen im „Oma-Hilfsdienst“. Der pensionierte Lehrer von Strusen hat seit 1988 über 900 Einsätze in der Kinderbetreuung übernommen. Annett Schumacher geht seit 2004 regelmäßig in ein Altenheim, wo die Barmbekerin durch ihre Hilfe im Cafè für viele Bewohner eine vertraute Ansprechpartnerin geworden ist. Marlene Kühn führt jede Woche die „Freitagsrunde“ des Seniorenbüros Hamburg e.V. im Nachbarschaftstreff Dulsberg durch. Sabine Freytag und Thorsten Voss engagieren sich im Stadtteil Barmbek-Süd und tragen damit maßgeblich zur Vernetzung im Stadtteil bei. Angela Nissen hat von 1993 bis 2007 die Gruppe der Deutsche Parkinson-Vereinigung in Langenhorn geleitet und bringt sich weiterhin aktiv in die Arbeit ein. Im DRK Kreisverband Nord wirkt Hans-Lüder Hilken seit 40 Jahren mit, unter anderem als Schatzmeister im DRK-Vorstand. Seit 1987 ist Ralf Fuhrmann Vorstandsmitglied in der Arbeitslosen-Telefonhilfe e.V., die im vergangenen Jahr 43 000 kostenlose Beratungen geleistet hat. Darüber hinaus organisiert er in diesem Jahr zum sechsten Mal den St. Sophien-Cup, das Fußballturnier der Hamburger Katholischen Schulen.

Eine Liste, die sich fortsetzen ließe.

Die Feierstunde im Großen Sitzungssaal des Bezirksamtes, die musikalisch von der Jazz-Band Erotomania von der Staatlichen Jugendmusikschule Hamburg begleitet wurde, nutzten zahlreiche geladene Gäste aus Institutionen und Vereinen, Politik und Verwaltung, von Polizei und Feuerwehr, um sich zu informieren und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Wochenblatt 01.07.2009




Freundeskreis der ATH

Wir freuen uns über zahlreiche Beitritte in den Freundeskreis und die Unterstützung, die dadurch die Arbeitslosen-Telefonhilfe e.V. erfährt:

Niels Annen (MdB SPD),
Elke Badde (MdHB SPD, arbeitsmarktpolitische Sprecherin)
Wolfgang Basten (Standortleiter Jobcenter Fuhlsbüttel, Hamburger Arbeitsgemeinschaft SGB II)
Antje Blumenthal (MdB CDU),
Jens Brommann (NDR Info),
Stefan Busch (Unternehmer, Druckerei),
Hans-Christoff Dees (ehemals MdHB SPD, jetzt Europäischer Logistik Manager),
Hans-Detlef Hauschildt (Steuer- und Wirtschaftsberater),
Siegfried Hirsch (Leitender Angestellter EVU),
Jörg Hladik (Dipl. Personalreferent)
Heinz Jaeckel (Diplom Finanzwirt und Unternehmer),
Prof. Dr. Michael Jeske (Dekan Fakultät Technik und Informatik, HAW)
Peter Jones ( Mook Wat e.V.)
Wolfgang Jüngst (Redakteur ZDF WISO),
Johannes Kahrs (MdB SPD),
Prof. Dr. Gerd Krüger (Hochschule für Angewandte Wissenschaften),
Hans-Jürgen Moritz (Focus, Parlamentsredaktion),
Gunthard Pupke (Künstleragentur fun & magic company),
Wolfgang Rose (MdHB, Mitglied des SPD- Landesvorstandes Hamburg, Landesbezirksleiter ver.di Hamburg)
Franz Schaible (Vorsitzender der Stiftung Solidarität bei Arbeitslosigkeit und Armut in Bielefeld),
Horst Schöneweiß (Drucker, Ausbilder)
Kai Voet van Vormizeele (MdHB CDU).
Marcus Weinberg (MdB CDU, stellv. Landesvorsitzender der CDU Hamburg)
Dieter Worch (Pensionär, ehemals Geschäftsführer, CDU Kreisverband Nord, Am Leinpfad)
Vorstand: Siegfried Hirsch (Vorsitzender), Hans-Christoff Dees und Prof. Dr. Gerd Krüger.

Stand März 2009


Wir sind dankbar über diese positive Resonanz und wünschen uns weiterhin, dass sich viele Menschen angesprochen fühlen, sich zur ATH zu bekennen, und dem Freundeskreis der Arbeitslosen-Telefonhilfe e.V. beitreten.

Spendenkonto
Eine Spende an unsere Einrichtung ist steuerlich abzugsfähig und eine entsprechende Bescheinigung senden wir zu. Spendenkonto: Freundeskreis der ATH, Hamburger Sparkasse, BLZ: 200 505 50, Kto .Nr. 1280 217 116




Arbeitslosen-Telefonhilfe Testsieger
Bewerbungsworkshop von Stiftung Warentest beurteilt

Die Stiftung Warentest bescheinigte der Arbeitslosen-Telefonhilfe (ATH) im Dezember Heft 2008
von „Spezial Karriere“, dass von allen getesteten Bewerbungstrainings in 2008 ihr Bewerbungsworkshop am besten abgeschnitten hat. Der Workshop richtet sich an Menschen, die mit ihrer Bewerbungsmappe und ihrem Auftreten in Vorstellungsgesprächen nicht zufrieden oder unsicher sind. Es werden Grundlagen erarbeitet, um eine authentische und lebendige berufliche Selbstpräsentation zu erstellen; z. B. durch Selbst-Motivation, Strategie & Aktivität; professionelle Stellensuche / Zeit- und Selbstmanagement; Grundlagen, Struktur und Formen der Bewerbung, u.a. Onlinebewerbung, Initiativbewerbung; sowie Übungen, Rollenspiele zum Training des Vorstellungsgesprächs und zur Stärkung der eigenen Position etc. Der nächste Workshop findet vom 23.03. bis 26.03.2009 statt und umfasst ca. 20 Stunden. Vorgespräche und persönliche Anschlussberatungen sind selbstverständlich möglich. Der Workshop wird von der Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz (BSG) gefördert. Der Eigenanteil pro Teilnehmer/in beträgt für Erwerbslose 20,- €, für Erwerbstätige 30,-€. Weitere Termine sind für den Mai, Juli und Oktober geplant. Anmeldung ist möglich unter 0800 111 0 444 (kostenlos im Festnetz Hamburg) bzw. 040 / 22 75 74 73 (andere Bundesländer oder Handy) Mo-Fr von 9 bis 21 Uhr oder per Mail zentrum@arbeitslosen-telefonhilfe.de. Kostenlose Flyer sind in der Arbeitslosen-Telefonhilfe Humboldtstraße 58, 22083 Hamburg erhältlich.

Die ATH hat in 2008, im Jahr ihres 25-jährigen Bestehens, 43.793 psychosoziale und integrationsorientierte persönliche und telefonische Beratungen ausgeführt, das sind 1.600 Beratungen mehr als in 2007. Eine Beratung dauert im Schnitt 41 Minuten. Auch dieses Angebot ist kostenlos und vertraulich. Für Migrantinnen und Migranten bietet die ATH Beratung in Englisch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch, Türkisch, Polnisch und Russisch an.


Bewerbungsworkshop
Neue Termine für den Bewerbungsworkshop



Arbeitslosen-Telefonhilfe

Erfolg auch im 25. Jahr ihres Bestehens
In wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist kompetente Hilfe bei Arbeitslosigkeit unerlässlich.


Seit über 25 Jahren berät die Arbeitslosen-Telefonhilfe e.V. (ATH) Rat- und Arbeitssuchende Menschen in Hamburg. Mit steigendem Erfolg: Im vergangenen Jahr führte das Team 43.793 psychosoziale und integrationsorientierte Beratungen durch, das sind 1.600 Beratungen mehr als 2007. 21 qualifizierte Beraterinnen und Berater bieten von Montag bis Freitag jeweils von 9 Uhr bis 21 Uhr umfassende, passgenaue, ganzheitliche und vertrauliche Unterstützung an bei der Lösung von Problemen und der Suche nach einem neuen Arbeitsplatz.

Beim 25jährigen Jubiläum im September 2008, das von vielen Persönlichkeiten aus Politik, Kammern, Behörden, Ämtern und Medien aus Hamburg und Berlin besucht wurde, hob der Bundesminister für Arbeit und Soziales, Olaf Scholz, die hohe Professionalität und Kompetenz der Beratungsarbeit der ATH hervor sowie deren integrationsorientierten Charakter. Anerkennung fand ebenfalls das umfangreiche Angebot für Migrantinnen und Migranten (Beratung in Englisch, Spanisch, Portugiesisch, Polnisch und Russisch).

Im November 2008 wurde der ATH von der Stiftung Warentest bescheinigt, dass von allen getesteten Bewerbungstrainings in 2008, ihr Bewerbungsworkshop am besten abgeschnitten hat. Gefördert wird das Beratungszentrum von der Freien und Hansestadt Hamburg, die damit beispielgebend für die Rat- und Arbeitssuchenden in ihrer Stadt sorgt. Telefon: 0800/ 111 0 444 (kostenlos für Hamburg).

Hamburger Wochenblatt, 4. Februar 2009



Workshop
Neue Termine für den Basisworkshop "Gründer Check"



Erfolgreiche Begleiter - 25 Jahre ATH

Seit 25 Jahren ist die Arbeitslosen-Telefonhilfe e. V. aus der arbeitsmarktpolitischen Landschaft Hamburgs nicht mehr wegzudenken. Dieses Jahr im September feierte sie in den Räumen des Beratungszentrums am Humboldt-Campus ihr 25jähriges Bestehen.

Ich habe mich sehr gefreut, dass ich an der Jubiläumsfeier als Gast teilnehmen konnte. Auch wenn die ATH ihren Hauptsitz nicht in Eimsbüttel hat, bin ich ihrem Team und ihrem Geschäftsführer Rolf Döring doch durch viele Besuche und Gespräche sehr verbunden.



Unter der strahlenden Septembersonne ergaben sich schon beim Sektempfang wieder viele Anknüpfungspunkte für Gespräche mit Unterstützern, Freunden und Mitarbeitern der ATH. Abi Wallenstein, Urgestein aus der Hamburger Kulturlandschaft, sorgte für die musikalische Untermalung des Tages.

Für den Festakt selbst hatten Rolf Döring und sein Team ein beeindruckendes Programm zusammengestellt. Besonders zutreffend fand ich die Worte des Bundesministers für Arbeit und Soziales, Olaf Scholz. Er hat daran erinnert, dass Arbeit immer auch eine Frage der persönlichen Würde und Würdigung ist.



Damit ist auch der Wesenskern des Beratungsansatzes der ATH auf den Punkt gebracht. Denn genau darum geht es den Beraterinnen und Beratern in ihrer Arbeit mit arbeitslosen Menschen: Respektvoll und kompetent finden Arbeitslose in ihrer schwierigen Situation ein Beratungsangebot, dass vor allem von dem Engagement der hervorragend informierten und geschulten Beraterinnen und Berater lebt. Statt Entmutigung erfahren Erwerbslose hier echte Ermutigung.



Ich hoffe, dass Rolf Döring und sein Team auch in Zukunft ihre erfolgreiche Arbeit fortsetzen können.

Internetseite, Niels Annen (SPD), Bundestagsabgeordneter für Hamburg-Eimsbüttel, 21.10.2008



Die Arbeitslosen-Telefonhilfe e.V. – Ein guter Partner

„Arbeitslosen-Telefonhilfe e.V.?“Leicht irritiert reagierten die Schüler auf die Bekanntgabe ihres Kooperationspartners: Im Rahmen eines Projekttages des Faches Deutsch stand das Thema „Erfolgreich bewerben“ für die 11. Klassen auf dem Plan. In Relation zu den namhaften Hamburger Wirtschaftsunternehmen, die ebenfalls zu Bewerbungs-Trainings einluden, erschien die Aussicht auf einen Besuch bei einer Beratungsstelle für Arbeitslose zunächst als wenig attraktive und zudem unsensibel ausgesuchte Alternative: „Was haben wir Oberstufenschüler eines Gymnasiums mit dem Thema Arbeitslosigkeit zu tun?“, wird sich manch einer gedacht haben – als berührten sich hier zwei fremde Galaxien. Artikulierten Protest gab es bei aller Skepsis aber nicht. So trafen wir uns wie verabredet am Eingang der Beratungsstelle – und die Schüler staunten nicht schlecht: Sowohl das architektonisch ungewöhnliche Gebäude selbst als auch der helle, freundliche Raum, in dem wir uns versammelten, hatten so gar nichts von dem vermuteten „Charme“ einer düsteren Anlaufstelle für Jobsuchende. Im Gegenteil: In derart lichtdurchfluteten, niveauvoll gestalteten Räumen empfangen zu werden, zeugt von der Wertschätzung, welche die Beratungsstelle ihren Besuchern – auch den verzweifelten, von Existenzsorgen geplagten Arbeitssuchenden – entgegenbringt. Spätestens während der informativen und anschaulichen Einführung in die Aufgaben des Vereins – aufgezeigt an anonymisierten Einzelschicksalen – wurde den Schülern bewusst, wie präsent das Thema Arbeitslosigkeit in unserer Stadt ist und wie schnell und unverschuldet es jeden, auch den gut Ausgebildeten, treffen kann. Die sich anschließende Präsentation zum Thema „Erfolgreich bewerben“ ließ rasch deutlich werden, dass sich auch hier – und nicht nur in den Wirtschaftsunternehmen – echte Profis um das Thema bemühen: Das dargebotene Material (z. B. Verweise auf aktuelle Internetadressen und Trends) war beeindruckend frisch, keineswegs aus einem verstaubten Ordner gezogen. Mehrmals überraschten die Referenten mit auflockernden methodischen Wechseln, wie zu Beispiel einem Foto-Test, bei dem die Schüler – Personalchef(in) spielend – einzig auf der Grundlage von ausgelegten Bewerbungsfotos eine Person einstellen und die Wahl vor den anderen begründen mussten. Auf interaktive Weise wurde die Aufmerksamkeit der Schüler einen Schulvormittag lang beeindruckend hoch gehalten. Die letzten Skeptiker unter den Schülern waren nun überzeugt mit der „Arbeitslosen-Telefonhilfe e.V.“ einen guten Partner erhalten zu haben.

Zuwachs an Sensibilität sowohl für das gesellschaftlich relevante Thema „Arbeitslosigkeit“ als auch für die Anforderungen einer erfolgreichen Bewerbung: Lernziel erreicht!

Der Workshop „Erfolgreich bewerben“ der Arbeitslosen-Telefonhilfe e.V. – ein kooperatives Projekt, zur Nachahmung empfohlen!

Leserbrief von Jürgen Brinkmann
Beauftragter für die Seelsorge, Sankt-Ansgar-Schule

KathS & MausS, Katholische Schulen & Mitteilungen aus dem Schulamt, Nr. 6 Oktober 2008




25 Jahre Arbeitslosen-Telefonhilfe

Beratung mit Modellcharakter

Die Arbeitslosen-Telefonhilfe blickt zu ihrem Jubiläum auf über eine halbe Million persönliche und telefonische Beratungsgespräche zurück.

Barmbek
(kn) – Mit Mitarbeitern, Förderern, Freunden und Kunden feierte die Arbeitslosen-Telefonhilfe e.V. (ATH) vergangene Woche ihr 25-jähriges Bestehen im Beratungszentrum Humboldt-Campus (Humboldtstraße 58). Prominente Podiumsgäste wie der Minister für Arbeit und Soziales, Olaf Scholz, und der Präsident der Hamburgischen Bürgerschaft, Berndt Röder, richteten sich mit einem Grußwort an die Festgesellschaft und würdigten die Arbeit der ATH im letzten Vierteljahrhundert, Scholz lobte die Mitarbeiter vor allem dafür, dass sie „die Bedürfnisse der von Arbeitslosigkeit Betroffenen oder Bedrohten in den Mittelpunkt rücken und nicht die öffentliche Wirkung.

Die regelmäßig in Kundenbefragungen bestätigte Kompetenz, Qualität und Ergebnisorientierung sei beeindruckend“. Die Mitarbeiter der Arbeitslosen-Telefonhilfe haben mit ihrem ganzheitlichen Ansatz der psychosozialen und integrationsorientierten Beratung in den letzten 25 Jahren 570 233 persönliche und telefonische Beratungsgespräche geführt und verzeichnen trotz sinkender Arbeitslosenzahlen weiterhin einen hohen Beratungsbedarf. Neben der Beratung von Arbeitslosen bietet die ATH auch integrative Beratung für Jugendliche sowie Migrationsberatung und präventive Beratungsarbeit für Erwerbstätige, die von Arbeitslosigkeit bedroht sind.

Das Dienstleistungsangebot der ATH hat Modellcharakter für andere Bundesländer und wurde unter anderem mit dem „Sozialoskar“ der Stiftung Solidarität bei Arbeitslosigkeit und Armut in Bielefeld ausgezeichnet.

Wochenblatt 24.09.2008



Minister lobt Hilfe für Arbeitslose

City – Gestern feierte die Arbeitslosen-Telefonhilfe e.V. (ATH) ihr 25-jähriges Bestehen. In dieser Zeit hat die Einrichtung über 570 000 Menschen persönlich oder telefonisch in oft ausweglosen Situationen geholfen. Grund genug für Arbeitsminister Olaf Scholz (SPD) und den Präsident der Hamburgischen Bürgerschaft, Berndt Röder (CDU), persönlich zu gratulieren.

BILD 10.09.2008



Pressemeldung 10.9.08

25 Jahre Arbeitslosen-Telefonhilfe e.V.
Über eine halbe Million Beratungen

Am 09.09.08 feierte die Arbeitslosen-Telefonhilfe e.V. (ATH) ihr 25-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass würdigten u.a. der Minister für Arbeit und Soziales, Olaf Scholz, sowie der Präsident der Hamburgischen Bürgerschaft, Berndt Röder, in Grußworten die Arbeit der ATH im letzten Vierteljahrhundert. Die ATH wurde zu ihrer Festveranstaltung von ca. 200 Gästen aus Politik (Hamburg, Berlin), Behörden, Ämtern, Kammern, Kultur, Hochschule, Medien etc. besucht. Abi Wallenstein und Band sorgten für Unterhaltung.

Die qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (22 Beschäftigte in 2008) haben in den 25 Jahren 570.233 persönliche, telefonische und schriftliche psychosoziale und integrationsorientierte Beratungen durchgeführt. Der ganzheitliche Ansatz der Beratungsarbeit der ATH entspricht auch weiterhin dem Bedarf der Rat- und Arbeitsuchenden. In 2007 dauerte eine telefonische Beratung im Schnitt 29 Minuten, eine persönliche Beratung 108 Minuten. Die umfangreichen Beratungsangebote der ATH signalisieren den Klienten/innen, dass sie Problemlösungen aus einer Hand erhalten und nicht von einer Stelle zur anderen verwiesen werden müssen. Diese Kompetenz im gesamten sozialen und arbeitsmarktpolitischen Bereich hat das ATH-Team sich durch intensive Qualifizierung erworben. Davon profitieren nicht nur die Ratsuchenden, sondern auch Multiplikatoren/innen anderer Institutionen durch die Seminare der ATH. Um die Beratung optimal zu gestalten, hilft das große Netzwerk um das Dienstleistungsunternehmen herum, das die ATH sich bereits Ende der achtziger Jahre aufgebaut hatte und immer weiter ausbaut und pflegt.

Integrative Beratung für Jugendliche sowie die Migrationsberatung sind ebenfalls fester Bestandteil der täglichen Arbeit der ATH. Die Öffnungszeiten sind so gelegt (telefonische Beratung werktags von 9 – 21 Uhr), dass auch Erwerbstätige, die in der Not sind, erwerbslos zu werden, das Beratungszentrum konsultieren können. Der präventive Charakter der Beratungsarbeit der ATH, also die Verhinderung von Erwerbslosigkeit, bleibt ein wichtiger Faktor. Das gilt auch für Menschen, die befürchten, vom Arbeitslosengeld I-Bezug in den Bezug von Arbeitslosengeld II (Hartz IV) zu fallen.

Trotz sinkender Arbeitslosenzahlen in der offiziellen Statistik der BA zeichnet sich im Beratungsbedarf keine Entspannung ab. Stand August 2008 liegen die Beratungszahlen der ATH sogar höher als im Vorjahr. Hochgerechnet rechnet das Beratungszentrum im Jahr 2008 mit über 43.000 persönlichen und telefonischen Beratungen.

Die ATH gilt in Hamburg mit ihrem ganzheitlichen Beratungsansatz als ein Dienstleistungsunternehmen mit Modellcharakter für die anderen Bundesländer, erfährt hohe Anerkennung über die Parteigrenzen hinaus und ist im Laufe ihres 25-jährigen Bestehens mehrfach ausgezeichnet worden. So erhielt die ATH als einzige Einrichtung in Hamburg den sog. „Sozialoskar“ der Stiftung Solidarität bei Arbeitslosigkeit und Armut in Bielefeld.

Die ATH wird gefördert von der Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz (BSG).




25 Jahre Arbeitslosen-Telefonhilfe

Die Arbeitslosen-Telefonhilfe e. V. feierte am 9. September ihr 25-jähriges Bestehen mit einer Festveranstaltung in ihrem Hamburger Beratungszentrum. Anwesend waren rund 200 Gäste aus Politik und Kulturgeschehen.
Altonas Abgeordneter im Bundestag, Olaf Scholz, sprach ein Grußwort zu Beginn der Veranstaltung. Er zeigte er sich beeindruckt von der hohen Qualität der kostenlosen Beratungen, von denen allein im vergangenen Jahr über 42.000 stattfanden.
Olaf Scholz erklärte in seinem Grußwort zur Festschrift: „Ich danke Ihnen für Ihren Einsatz und dafür, dass Sie die Bedürfnisse von Arbeitslosigkeit Betroffenen oder Bedrohten in den Mittelpunkt rücken und nicht die öffentliche Wirkung.“ Das bürgerschaftliche Engagement werde auch im Lichte der positiven Arbeitsmarktentwicklung weiterhin einen wichtigen Beitrag zur Arbeitsvermittlung leisten, so Olaf Scholz. „Darum sind wir Hamburger stolz auf die Arbeitslosen-Telefonhilfe!“

Internetseite, Olaf Scholz, Bundesminister für Arbeit und Soziales, 09.09.2008



Schulabschluss – keine Lehrstelle – und dann?
25 Jahre Arbeitslosen-Telefonhilfe e.V.


1983 gründen Klaus-Peter Blum und Hans-Jörg Rättig den Verein Arbeitslosen-Telefonhilfe e.V. (ATH), da sie – selbst von Arbeitslosigkeit betroffen – ein professionelles Beratungsangebot für die Rat- und Hilfesuchenden vermissen und zudem die Arbeitslosenquote in Hamburg weit über dem Bundesdurchschnitt liegt. Konzipiert als konfessionell und parteipolitisch unabhängig will die ATH beraten: kostenlos und vertraulich. Dabei dient das Telefon als Vehikel die Schwellenangst zu nehmen. Zunächst startet die ATH mit ehrenamtlicher Beratungstätigkeit.

Mittlerweile berät die ATH bereits 25 Jahre Menschen, die von Arbeitslosigkeit betroffen sind. Die Anzahl und der Umfang der Probleme, mit denen sich die ATH beschäftigt, hat in den vergangenen Jahren stetig zugenommen. Im Jahr 2007 waren es über 42.000 Beratungen.

Zahlreiche Haupt- und Realschüler haben zwar einen Schulabschluss in der Tasche, aber leider keine Aussicht auf eine Lehrstelle. Hier kann die Arbeitslosen-Telefonhilfe Schulabgängern ohne Lehrstelle ein ausführliches Beratungsgespräch, allein oder zusammen mit ihren Eltern, anbieten. Die Schulabsolventen haben die Möglichkeit, an einem Bewerbungstraining teilzunehmen, das zur Verbesserung ihrer Bewerbungschancen dient. Außerdem werden in Zusammenarbeit mit der Handwerkskammer Praktika vermittelt, um eventuell auf diesem Wege zu einem Ausbildungsplatz zugelangen.

Hauptsächlich wenden sich jedoch Menschen über 30 an die ATH, die erwerbslos sind oder von Erwerbslosigkeit bedroht sind, die aufstockendes Arbeitslosengeld II (ALG II) neben ihrem geringen Verdienst erhalten oder die Grundsicherung beziehen bzw. sich in sozialen Notlagen befinden.

Zur passgenauen Unterstützung der Menschen, die u.a. ALG I oder ALG II erhalten, gibt es ein ganzheitliches Beratungskonzept, um eine bessere Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt zu ermöglichen. In einer vertrauensvollen Atmosphäre beraten und unterstützen 21 qualifizierte Beraterinnen und Berater die Rat- und Arbeitssuchenden.

Die ATH bietet Unterstützung bei vielfältigen Problemlagen an, z. B. bei Fragen zum Arbeitslosengeld I und II oder zur Grundsicherung, in finanziellen Notlagen und Schulden, bei familiären Problemen, bei Kündigung und Arbeitsuche, Behinderung, Krankheit und Sucht, bei Problemen im Umgang mit Kolleg/innen am Arbeitsplatz oder mit Behörden und Ämtern, bei Sperrzeiten oder Wohnungslosigkeit, bei Rentenfragen u.v.a.

Zum Teil bietet die ATH ihr Angebot auch in Englisch, Spanisch, Portugiesisch, Türkisch und Polnisch an, was von den Ratsuchenden positiv angenommen wird.

Um die psychosoziale und integrationsorientierte Beratungsarbeit für die Hilfesuchenden stimmig und ganzheitlich umzusetzen, ist die ATH mit vielen Institutionen sowie Ämtern und Behörden der Stadt vernetzt und kooperiert mit diesen Einrichtungen.

Zur Unterstützung von Menschen, die sich gedanklich mit einer selbstständigen Tätigkeit beschäftigen, steht ein viertägiger Gründer-Check zur Überprüfung ihrer Vorstellungen im Blick auf eine Existenzgründung auf dem Programm.

Im September 2006 wurde der Freundeskreis der Arbeitslosen-Telefonhilfe e.V. ins Leben gerufen. Sein Ziel ist es, mit Hilfe seiner Mitglieder und Förderer die Arbeit der ATH in materieller und ideeller Hinsicht zu unterstützen. Unter vielen anderen sind beigetreten: Antje Blumenthal, MdB (CDU); Niels Annen, MdB (SPD); Hans-Christoph Dees, MdHB (SPD); Kai Voet van Vormizeele, MbHB (CDU); Jens Brommann, NDR Info; Sabine Rheinhold-Fahrenholtz, ehemals NDR Markt im Dritten; Hans-Jürgen Moritz (Fokus).

KathS & MausS, Katholische Schulen & Mitteilungen aus dem Schulamt, Nr. 5 Mai 2008



Jahresbericht

Im Downloadbereich ist der Jahresbericht 2007 verfügbar



Fahrradfahren ist ansteckend
Die Arbeitslosen-Telefonhilfe e.V
.

Die Fahrzeuge aus Aluminium und Stahl direkt vor dem neuen Gebäude des Beratungszentrums Humboldt-Campus sind nicht zu übersehen. Aufgereiht lehnen sie da an vorbildlichen Fahrradbügeln. Als das Bürogebäude im Jahre 2004 bezogen wurde, bestanden die Mieter, unter anderem die Arbeitslosen-Telefonhilfe (ATH), auf der Errichtung dieser Abstellanlage. Die Fahrräder sind nun nicht versteckt im Hinterhof oder verstreut an Bäumen und Laternen, sondern – so könnte man fast meinen – als Aushängeschild vor dem Gebäude zu finden.

Die Arbeit der ATH
Gründe für Arbeitslosigkeit gibt es viele. Die mit Arbeitslosigkeit verbundenen Probleme sind mindestens ebenso zahlreich. Menschen, die ohne Arbeit oder von der Arbeitslosigkeit bedroht sind, finden in der ATH einen Ansprechpartner, der ihnen bei diesen vielfältigen Problemen zur Seite steht. Die 25 Mitarbeiter beraten nicht nur telefonisch, sondern auch persönlich im Beratungszentrum. Zum Angebot der ATH zählen neben der psychosozialen, integrationsorientierten Beratung auch Workshops zum Start in die berufliche Selbständigkeit und zur erfolgreichen Bewerbung.

Die Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“
Seit 2006 beteiligt sich der Betrieb an der Aktion. Den Anstoß hierzu gab eine Mitarbeiterin. Die Geschäftsführung nahm diesen Vorschlag nur allzu gerne auf, denn das Fahrrad führe, so der Geschäftsführer Herr Döring, „zu einer verbesserten Gesundheit der Mitarbeiter“ und dies zu einem verringerten Krankenzustand. Die Affinität zum Fahrrad war allerdings schon vorher hoch. In einer früheren Geschäftsstelle in der Bachstraße betrieb die ATH über zehn Jahre lang eine Fahrradwerkstatt. Motor dieser Werkstatt waren auch die Ratsuchenden selbst. So konnte nicht nur den Arbeitssuchenden, sondern auch ihrem Fahrrad geholfen werden.
Viele Mitarbeiter fuhren auch vor 2006 schon mit dem Fahrrad. Heute legen 8 bis 10 Mitarbeiter das ganze Jahr über den Weg zur Arbeit mit dem Fahrrad zurück. Im Aktionszeitraum vom 1. Juni bis zum 31. August 2006 und 2007 schwangen sich fast alle in den Sattel. Die längste Strecke zum Humboldt-Campus in Barmbek-Süd wird dabei von einer Mitarbeiterin aus Altona zurück gelegt. Besonders schön zu fahrende Strecken, wie z. B: die an der Außenalster, am Oberlauf der Alster oder durch den Stadtpark seien eine besondere Motivation, in die Pedale zu treten, bestätigen einige Mitarbeiter. Eine weitere ist eine besondere Urkunde, auf die die Belegschaft auch ein wenig stolz ist: 2007 wurde die Arbeitslosen-Telefonhilfe im Rahmen der Aktion als „Fahrradaktiver Betrieb“ ausgezeichnet.
Seit dem Start der Aktion im Jahre 2001 sind von Jahr zu Jahr mehr Menschen „Mit dem Rad zur Arbeit“ unterwegs. Im letzten Sommer waren es im Bundesgebiet über 130.000, in Hamburg 4. 508 radfahrende Mitarbeiter aus 261 Betrieben.

Marcus Steinmann
RadCity 2/08
Magazin des ADFC-Hamburg




ATH: Hilfe für Arbeitslose

Die Verbesserung am Arbeitsmarkt kommt bei vielen Langzeitarbeitslosen, aber auch teilweise bei Müttern, die nach der Erziehungszeit wieder arbeiten möchten, noch nicht an. Häufig führt die Erwerbslosigkeit zu finanziellen Krisen und zu Konflikten in der Familie oder im Freundeskreis.
Viele Arbeitslose fühlen sich mutlos, isoliert. Zudem sind viele Arbeit Suchende verunsichert über Veränderungen in der Gesetzgebung. Hier so frühzeitig wie möglich zu beraten und zu helfen, ist das Ziel der politisch und konfessionell unabhängigen Arbeitslosen-Telefonhilfe e.V. (ATH).

Zur passgenauen Unterstützung der Erwerbslosen und Sozialhilfeempfänger hat die ATH ein ganzheitliches Beratungskonzept entwickelt, um eine bessere Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt zu ermöglichen. 21 qualifizierte Berater stehen den Kunden zur Seite. Hier werden Probleme angesprochen, realisierbare Lösungen gesucht und umgesetzt. Die ATH bietet Unterstützung bei vielfältigen Problemlagen an, etwa bei Fragen zum Arbeitslosengeld I und II (Hartz IV) oder der Grundsicherung, bei finanziellen Notlagen und Schulden, bei Problemen in der Familie oder mit der Kinderbetreuung, bei Kündigung und Arbeitssuche, aber auch bei Mobbing, Sperrzeiten oder Wohnungslosigkeit.

Angeboten werden zudem ein Bewerbungs- und Kommunikationsworkshop, eine individuelle Entwicklung von Bewerbungsunterlagen und ein viertägiger Check für potenzielle Existenzgründer, in dem Realisierungsmöglichkeiten und Chancen abgewogen werden, sowie Seminare zum SGB II und III.

Um die Beratungs- und Wiedereingliederungsarbeit für die Kunden stimmig und ganzheitlich umzusetzen, kooperiert die ATH mit vielen Institutionen, Ämtern und Behörden. Mit ihrem Angebot in Englisch, Portugiesisch, Spanisch, Türkisch und Polnisch wendet sie sich gezielt auch an Migranten.

Auf mehr als 42.000 Beratungen – kostenlos und unter Wahrung der Vertraulichkeit – blickt die Arbeitslosen-Telefonhilfe allein für das Jahr 2007 zurück: Ein Zeichen für die hohe Akzeptanz der ATH, aber auch für den Bedarf an kompetenter Beratung jener Menschen, die erwerbslos oder von Erwerbslosigkeit bedroht sind, Sozialhilfe beziehen oder sich in sozialen Notlagen befinden.

Tausendfüßler 15.02.2008



Arbeitslosen-Telefonhilfe

Weiterhin großer Beratungsbedarf

Barmbek (kn) – Die Arbeitslosen-Telefonhilfe (ATH) vermeldet im Rahmen ihres Jahresrückblicks für 2007 trotz guter Arbeitsmarktentwicklungen einen weiterhin hohen Beratungsandrang bei ihrem Betreuungsangebot für Arbeitslose. 42186 telefonische und persönliche psychosoziale und integrationsorientierte Beratungen zählte die ATH im vergangenen Jahr. Diese Zahl unterstreiche den unverändert hohen Bedarf an Hilfsangeboten und an Unterstützung, besonders für Langzeiterwerbslose, Menschen mit Migrationshintergrund sowie ältere Erwerbslose. Noch immer seien Unwägbarkeiten in Sachen Hartz IV und Unsicherheiten hinsichtlich der sich ständig ändernden Gesetzeslage an der Tagesordnung. Die ATH ist bestrebt, trotz dieser Schwierigkeiten eine Perspektive für jeden Arbeitssuchenden zu schaffen.

Das telefonische Beratungsangebot steht montags bis freitags von 9 bis 21 Uhr unter der kostenfreien Service-Nummer 0800 111 0 444
für Hamburg und unter Telefon 22 75 74 73 für Handy-Nutzer und andere Bundesländer zur Verfügung.


Wochenblatt, 23.01.08